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"Der Teufel mit den drei goldenen Haaren"

Der Knecht ist in einer Glückshaut geboren, das jedenfalls sagt er sich jeden Tag! Dem Tode nur knapp entkommen, findet er sich prompt in einer Horde Soldaten des Königs wieder. Einen Brief soll er der Königin überbringen. Das freut den Jungen sehr. Was er nicht weiß: es steht darin sein Todesurteil geschrieben.Der stets gut gelaunte Knecht macht sich auf den Weg und findet Rast in einer Räuberhütte.Die schwer gefürchteten Räuber machen sich einen Spaß – auch haben sie Mitleid mit ihm - und ändern über Nacht den Inhalt des Briefs. Statt den Tod durch Verbrennen zu erfahren, soll er mit der Königstochter vermählt werden!
Als der Knecht das Schloss erreicht, wird  die Nachricht bestens aufgenommen. Die Königstochter ist ganz hingerissen von ihrem Verlobten. Erst als der König in die Hochzeitsfeierlichkeiten platzt, wird der Schwindel aufgedeckt und der Knecht landet im Gefängnis. Die Prinzessin jedoch leidet sehr.

Besorgt um seine Tochter und um seine Macht im Königreich spinnt der König einen Plan: wenn der Knecht als Liebesbeweis ihm drei goldene Haare vom Kopf des Teufels bringe, soll er die Hand der Tochter und sein Königreich erhalten. Überzeugt von der Unlösbarkeit dieser Aufgabe lehnt sich der König zurück und sieht sich bereits als tröstender Vater.

Allerdings hat er mit dem Falschen gewettet, denn schließlich kommt alles ganz anders...

In der Bearbeitung des Grimmschen Märchens erzählt Waechter eine Geschichte über einen positiv denkenden Jungen, der trotz schwerster Hindernisse allein durch seine optimistische Haltung und mit einem gesunden Selbstbewusstsein ausschließlich Erfolge erzielt.

„Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren“ ist wie das obige Zitat andeutet keine herkömmliche Märchenaufführung. Waechter hat seine Märchenbearbeitungen als Erzähltheater für einen einzigen Darsteller oder Darstellerin verfasst. Dabei verzichtet er nicht auf seine verrückte, satirische Note. Sowohl für die Kinder als auch für die erwachsenen Zuschauer gibt es viel zu lachen.
Franziska Roloff spielt alle Charaktere. Durch Mimik, Gestik und Sprache unterscheiden sie sich, so dass die Kinder der Erzählung gut folgen können und viel Spaß an der Aufführung haben. Auch Kinder, die die deutsche Sprache nicht so gut verstehen und sprechen haben keine Probleme die Geschichte des jungen Bauernknechts zu erfassen. Daher eignet sich das Theaterstück auch für Schulen, die einen hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund unterrichten.

Unser Ziel ist es, die Kinder wieder an die Ursprünge des Theaters und damit an das einfache Spiel heranzuführen. Dabei muss vor allem die Phantasie der Kinder arbeiten. Ein Unterrichtsfach für sich!
Nach vorangegangenen Aufführungen konnten wir beobachten, wie die Kinder, noch während sie den Raum verließen, in die „Kostüme“ der Figuren schlüpften und Szenen aus dem Märchen nachspielten.

Für die Arbeit mit dem Märchen und dem Theaterstück an Ihrer Schule senden wir Ihnen auf Wunsch gerne den Text und weitere Informationen zu.
Wir beantworten Ihre Fragen auch im persönlichen Gespräch. Für Vorgespräche steht auch die Schauspielerin persönlich zur Verfügung.

Regie: Jule Kracht
Spielerin: Franziska Roloff                                                                                                        
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